Rarität des Tages

Mamiya RZ67 inkl. 4/65mm „Floating System“

Für die Mamiya RZ67, die wir euch hier zeigen, müssen wir den Begriff „Rarität“ sicherlich etwas umdeuten.

Häufig zeigen wir an dieser Stelle Ja Kameras und Objektive, die Ihre Seltenheit vor allem über geringe Stückzahlen in der Produktion definieren. Die Mamiya RZ67 im Allgemeinen, ist ehrlicherweise keine dieser besonders seltenen Anblicke.

Und dennoch kann man heute von einer „Rarität“ sprechen, wenn man ein schönes, voll funktionstüchtiges und vor allem gepflegtes Exemplar sein Eigenen nennen darf.

Die RZ war für den harten Profialltag der 1980er Jahre konzipiert. Dementsprechend haben die meisten Exemplare heute so Ihre kleineren und größeren Gebrauchsspuren.

Wie schon am Namen zu erkennen, handelt es sich um eine Mittelformatkamera, die Fotos im Format 6×7 aufnimmt. Die Grundidee der RB und RZ ähnelte der Würfelbauweise einer Hasselblad – Objektiv, Magazin und Sucher wurden wechselbar konstruiert.

„RB“ in RB67, dem Vorgänger der RZ67, stand übrigens für „rotating back“, was sich auf die Magazine bezog: Weil die Kamera so groß und schwer war, zudem oft auf dem Stativ fixiert wurde, entschied man sich bei Mamiya, dass ein rotierendes Magazin praxisnäher wäre, als die ganze Kamera jedes Mal ins Hochformat versetzen zu müssen. Bei der RZ67 verzichtete man auf den Hinweis im Namen für die vorhandene Funktion, obgleich Sie natürlich von der RB67 übernommen wurde.

Was die RZ67 Ihrem Vorgänger dann aber voraus hatte, war eine elektronische Steuerung des Verschlusses. Das hatte zwar zur Folge, dass ohne Batterie nur mit einer 1/400s Belichtet werden konnte, führte aber zu exakteren und verlässlichen Verschlusszeiten. Zudem wurde in der Gehäusekonstruktion vermehrt auf hochwertige Kunststoffe, statt auf Metall gesetzt.
So wurde die RZ67 mit 2,4 Kilo (inkl. angesetztem Standardobjektiv) zu einem echten Fliegengewicht – Zumindest wenn man sonst gewohnt war, Gewichte zum beschweren diverser Dinge mit sich zu führen – dieses konnte man dann nämlich getrost durch die RZ67 ersetzen.

Mit ihren zwei verbesserten Versionen, die 1995 (Professional II) und 2004 (Professional IID) auf den Markt kamen, wurde die RZ67 dann auch für weit über 20 Jahre angeboten und war bei Profifotografen für die tägliche Studioarbeit ein sehr beliebtes Arbeitstier.

Das Lag allerdings auch an der hervorragenden und umfangreichen Auswahl an qualitativ höchstwertigen Objektiven, die Mamiya für das System anbot.

Unser Exemplar ist in einem schönen, gebrauchtem Zustand. Die ein oder andere leichte Gebrauchsspur ist zwar vorhanden, aber in der Funktion ist sie natürlich einwandfrei.

Zusätzlich gibt es ein schönes Mamiya M 4/65mm L-A Objektiv dazu, welches über das spannende „Floating System“, zur optimalen Korrektur von Bildfehlern bei jeweiligem Motivabstand, verfügt, sowie einen Lichtschacht und ein passendes Filmmagazin.

Zustand/Condition: B+

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